Mainstreams, privileges and exclusion in radical groups

– Thoughts on facilitation –

 

Who writes why?

The authors of this text are three people who are active in different contexts and who have engaged in facilitation and decision making in the past. In March 2013 we have taken part in a course in Wales which has been organised by three training-collectives and which, under the title of “Facilitating Change”, dealt with the question of how groups can be supported to achieve more long-lasting and successful group- and decision-making processes. The one-week course was very much experienced-based and rarely theoretical. From the beginning on, it aimed at naming and analysing mechanisms of exclusion and power relations within the very group of participants in order to reflect upon them and learn from the practice itself. This meant a lot ups and downs, intensive moments, tears, rage, a lot of discussions and individually different revelations.

From the abundance of thoughts, impressions and questions that were triggered by the course, we want to try and extract something that could be useful for the german-speaking context.

The problems we observed are far from new, and our thoughts on them are by no means objective, new realizations, but they have brought us some clarity and have encouraged even more questions. We hope to be able to share some of all this with you.

A printable booklet version of the text can be found here…

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Mainstreams, Privilegien und Ausschlüsse in linken Gruppen

– Gedanken zur Moderation

Wer schreibt und warum?

Wir Schreiber*innen sind drei Menschen, die in unterschiedlichen Zusammenhängen aktiv sind und sich mit Gruppendynamik, Moderation und Enscheidungsfindung beschäftigen. Im März 2013 haben wir an einem Kurs in Wales teilgenommen, der von drei britischen Trainings-Kollektiven organisiert wurde und bei dem es unter dem Titel “Facilitating Change” (etwa: “Moderation für soziale Veränderung” wobei „facilitating“ schwer übersetzbar ist) darum ging, wie wir Gruppen unterstützen können, nachhaltigere und langfristig erfolgreiche Gruppen- und Entscheidungsprozesse zu haben. Der einwöchige Kurs war sehr erfahrungs-zentriert, kaum theoretisch, vielmehr ging es von Anfang an darum, konkret Ausschluss-Mechanismen und Machtverhältnisse innerhalb der Gruppe der Teilnehmenden zu benennen und sich damit auseinanderzusetzen und so aus der Praxis zu lernen – mit vielen Aufs und Abs, intensiven Momenten, Tränen und Wut, vielen Diskussionen und individuell verschiedenen Aha-Erlebnissen.

Aus der Fülle von Gedanken, Eindrücken und Fragen, die der Kurs für uns gebracht hat, wollen wir versuchen etwas herauszuziehen, was für den deutschsprachigen Kontext von Nutzen sein kann.

Die von uns beobachteten Probleme sind nicht neu, und unsere Gedanken dazu sind auch keine objektiven, neuen Erkenntnisse, haben bei uns aber ein bisschen Klarheit und viel mehr Fragen angestoßen und wir hoffen, etwas davon mit euch teilen zu können.

Eine Printversion zum Drucken und Verteilen findet ihr übrigens hier

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